Blütezeit auf dem Kamenzer Hutberg
- vom 01. Mai - 11. Juni -
Genießen Sie die einzigartige Atmonsphäre des Blütenzaubers auf
dem Kamnenzer Hutberg und rund um die Gaststätte.
Zahlreiche Rhododendron - bzw. Azaleenpflanzungen verzaubern den
Kamenzer Hutberg zu einer wunderschönen farbigen Atmosphäre,
welche auf jeden Fall einen Ausflug wert ist.
Hier ein paar Impressionen des Blütenzaubers, die aber absolut
keinen Ersatz dafür sind, das Naturschauspiel live mit zu erleben ...
Während der Blütezeit ist die Gaststätte für Sie durchgehend,
ab 10 Uhr geöffnet.
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Informationen über die Rhododendron
Der Rhododendron ist eine Gattung immergrüner Sträucher aus
der Familie der Heidekrautgewächse, der in Europa mit 8 Arten vorkommt.
Weltweit gibt es über 1.000 Arten, die meisten davon in Asien und
wenige in Nordamerika. In Europa sind sie teilweise in den Alpenwäldern
heimisch, teilweise im äußersten Südeuropa. In Mitteleuropa sind
die Rhododendren wegen ihrer großen, trompetenförmigen weißen,
lila oder roten Blüten als Ziersträucher beliebt. In Südwest Irland
finden sich ganze Wälder aus verwilderten Rhododendren ( R. ponticum ),
die als invasive Neophyten eine Gefahr für die Artenvielfalt
(z.B. im Killarney-Nationalpark ) darstellen.
Der Name Rhododendron = Rosenbaum wurde bis ins 17. Jh.
für Oleander gebraucht und von Carl von Linné auf die Alpenrose übertragen.
Viele Rhododendren sind giftig ; das Gift, Grayanotoxine aus
der Klasse der Diterpene, sitzt nicht nur in den Blättern
sondern auch im Nektar und in Pollen.
Einheimische Rhododendren wurzeln relativ flach (etwa spatentief),
können aber weit über die durchschnittlichen 1,20 m hoch werden.
Sie bevorzugen saure Böden, tolerieren aber auch begrenzt
kalkhaltigen Grund.
Zwischen beiden heimischen Alpenrosen-Arten kann es zu
Bastarden kommen (R. x intermedium, mit Merkmalen beider Eltern),
die sich kreuzen und mit den Eltern rückkreuzen können.
Heimische Sträucher überdauern den Winter meist unter
dem Schnee, der vor dem Erfrieren schützt.